Das Land Baden-Württemberg schüttet als Ersatz für die ehemaligen Studiengebühren jährlich Geld an alle Hochschulen des Landes aus. Über ein „bindendes Vorschlagsrecht“ können die jeweiligen Verfassten Studierendenschaften über die Verwendung von 11,764% der gesamten Mittel bestimmen. Dabei sind die Studierenden an diverse Regeln gebunden, die sicherstellen, dass das Geld für lehrnahe Zwecke verausgabt wird.
Die Studierenden-Vertretung der DHBW Karlsruhe konnte 2017 insgesamt über 188.740,00 Euro entscheiden. Das Geld wurde auf folgende Posten aufgeteilt:
 
 

Budget für Exkursionen

103.240

Euro

Zum Profil der DHBW gehört insbesondere der starke Praxisbezug des Studiums. Um diesen zu fördern und das Lernen außerhalb der Vorlesungssäle voranzutreiben, soll den Studierenden weiterhin Geld für Exkursionen bereitgestellt werden.

Förderung von Zusatzqualifikationen

50.000

Euro

Von Absolventinnen und Absolventen werden heute häufig fachliche sowie überfachliche Weiterbildungen verlangt. An der DHBW Karlsruhe haben Studierende die Möglichkeit, einige Zusatzqualifikationen wie die Ausbildungsbefähigung (“AdA-Schein) oder Englischkenntnisse zu erwerben. Am Ende dieser Kurse steht häufig eine Prüfung oder die Ausstellung eines Zertifikats, wofür die Studierenden häufig selber aufkommen müssen. Um allen Studierenden den Zugang zu diesen Qualifikationen gleicherweise zu ermöglichen, sollen die Kosten hierfür künftig von der DHBW getragen werden.

Mathevorkurse

20.000

Euro

Zur Vorbereitung auf das Studium sollen den Studienanfängerinnen und Studienanfängern auch weiterhin Vorbereitungskurse im Fach Mathematik angeboten werden. Das beinhaltet Präsenzkurse sowie Onlineseminare.

Sprachkurse

10.000

Euro

Um die Internationalisierung an der DHBW Karlsruhe weiter zu fördern, sollen den Studierenden weiterhin Sprachkurse außerhalb der regulären Lehre angeboten werden. Das Geld soll für Präsenzkurse ausgegeben werden.

Erweiterung der Öffnungszeiten der Bibliothek

5.500

Euro

Die “Fachbibliothek DHBW Karlsruhe” des KIT bietet den Studierenden mit einem großen Vorrat an Lernmedien sowie ruhigen Arbeitsplätzen optimale Bedingungen zum Lernen. Daher soll die Öffnungszeit der Bibliothek auf Samstage ausgeweitet werden.